Klassische Musik hat eine lange Tradition in unserem Unternehmen. Seit 125 Jahren steht der Name C.A. Götz jr. für den Bau und Vertrieb von hochwertigen Saiteninstrumenten und Zubehör.
Gründung
Das Familienunternehmen wird 1884 im sächsischen Vogtland von Conrad August Götz jr. gegründet. In der Musikstadt Wernitzgrün/ Markneukirchen beginnt Conrad August mit der Herstellung von Saiten und Bogenharz. Seine Produkte genießen unter Musikern und Händlern innerhalb kurzer Zeit einen hervorragenden Ruf.
Aufgrund der einzigartigen handwerklichen Qualität blüht die Musikbranche der Region auf. Die Instrumente aus dem so genannten Musikwinkel machen einen Großteil des Weltmarktes aus.
Aufstieg
In Zusammenarbeit mit ansässigen Handwerkern erweitert die Firma C.A. Götz jr. ihre Produktion und bringt eigene Saiteninstrumente sowie Bögen, Etuis und weiteres Zubehör auf den Markt. Hinzu kommt der Handel mit Blas- und Zupfinstrumenten, Mundharmonikas und Zithern aus der Herstellung von einheimischen Musikinstrumentenbauern. Durch die breite Produktpalette und die Kooperation mit dem Einzelhandel gelingt es C.A. Götz jr. bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, einen weltweiten Export aufzubauen. Als Vorreiter etabliert die Firma eine feste Kooperation mit den damaligen Weltstars der klassischen Musik, unter anderem mit Franz Lehar, Emmerich Kalman, Robert Stolz, Eduard Künnecke und Hans Pfitzner.
Politische Repression bis 1945
Die Firma leidet stark unter den Repressalien und Einschränkungen der Nazi-Politik. So wird die Zusammenarbeit mit jüdischen Künstlern gegen den Widerstand der Firma untersagt. Die Kriegsjahre führen zum Erliegen des internationalen Geschäfts. Ab 1943 wird der Handel bis auf wenige Ausnahmen, zum Beispiel Bogenharz, verboten.
Neubeginn
Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt die Firma C.A. Götz jr. Produktion und Handel wieder auf. Trotz verordneter Reparationslieferungen an die Besatzungsmacht Sowjetunion kann sich das Unternehmen allmählich wieder etablieren. Sämtliche Besitztümer werden jedoch 1953 von der kommunistischen Regierung konfisziert. Johannes Götz, Sohn des Firmengründers, kann dem politischen Druck nicht mehr Stand halten und flüchtet in die BRD.
Zweiter Neubeginn
Bei Bubenreuth beginnt Johannes Götz gemeinsam mit seinen Söhnen Karlheinz und Klaus mit dem Wiederaufbau des Unternehmens. In dieser Gegend haben sich in den vergangenen Jahren viele aus Böhmen und Ost-Deutschland geflüchtete Kunsthandwerker niedergelassen und es entsteht das neue Zentrum der Musikindustrie. Das Programm kann die Firma C.A. Götz jr. so erneut gemeinsam mit professionellen und traditionellen Musikinstrumentenbauern gestalten.
In den folgenden Jahrzehnten expandiert die Firma und begeistert mit ihren hochwertigen Produkten Kunden in über 60 Länder der Welt. Götz-Geigen und Bögen werden von Nashville bis Panama, von Costa Rica bis Kapstadt, von Hongkong bis Seoul von vielen Musikern und Händlern bevorzugt.
Rückkehr und Zukunft
Nach der Wiedervereinigung erhält Familie Götz ihren ehemaligen Besitz in Wernitzgrün zurück. Sie lässt Büroräume und die ehemalige Fabrik aufwändig renovieren, so dass im Jahr 2000 der Sitz der Firma C.A. Götz jr. wieder an den Gründungsort zurück verlegt wird. Seitdem führt Klaus Götz, Enkel von Conrad August, als alleiniger Inhaber das Unternehmen. Heute stammen viele Instrumente wieder aus den einheimischen Werkstätten des Musikwinkels und rundet unser Angebot an Produkten der international besten Hersteller ab.
Unser Erfolgskonzept, das uns bereits seit 125 Jahren begleitet, ist die herausragende Zusammenarbeit mit exklusiven Herstellern und Händlern, ausgezeichneten Handwerkern und Musikern und anspruchsvollen Kunden in aller Welt. Diese Grundlage werden wir in die Zukunft tragen und in den kommenden Jahrzehnten ausbauen.
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Classical music has a long tradtion in our company. For 125 years the name C. A. Götz jr. has stood for the production and supply of high quality stringed instruments and accessories.
Founding
The family business was founded in 1884 by Conrad August Götz jr. in the region of Saxony known as the Vogtland. In the music district of Wernitzgrün / Markneukirchen Conrad August began with the production of strings and rosin. Within a very short time his products won an excellent reputation among musicans and dealers. On account of the unique quality of the craftmanship in the region, the music industry flourished. The instruments still produced in the so-called "Music Corner" make up a large part of the world market.
Advancement
The C. A. Götz jr. company expanded its production, in cooperation with local craftsmen, and brought own stringed instruments as well as bows, cases and other accessoires onto the market. In addtion, there was the trade with wind and plucked instruments, mouth organs and zithers made by the local instrument makers. On account of the wide range of products and cooperation with retailers, C. A. Götz jr. was able to build up worldwide exportation at the beginning of the 20th century. The company was a forerunner in the establishment of firm cooperation with the then renowned world stars of classical music; among others were Franz Lehar, Emmerich Kalman, Robert Stolz, Eduard Künnecke and Hans Pfitzner.
Political Repression before 1945
The company suffered badly under the reprisal and limitations of Nazi politics. Despite the resistance of the company, it was forbidden to cooperate with Jewish artists. The war years caused the discontinuation of international business. In 1943 all business, with the exception of a few items e.g. rosin, was forbidden.
New Begin
After the second world war the C. A. Götz jr. company began production and trade once more. Despite the forced reparation supplies to the occupying Soviet Union, the firm was gradually able to re-establish its business. However, in 1953 all the property was confiscated by the communist government. Johannes Götz, son of the founder, could no longer hold out against the political pressure and fled to Western Germany.
Second New Begin
Johannes Götz, together with his sons Karlheinz and Klaus, began with the new establishment of the business near Bubenreuth in Western Germany. In that particular area many refugee craftsmen from Bohemia and Eastern Germany had already resettled and a new center of the German music industry was established. C. A. Götz jr. was therefore able to continue its programme together with professionals and tradtional music instrument makers.
In the following decades the firm expanded and inspired customers worldwide in 60 countries with its high quality products. Götz violins and bows are given preference by many musicians and dealers, from Nashville to Panama, from Costa Rica to Cape Town, from Hong Kong to Seoul.
Return and our future
After the reunification of Germany, all property in Wernitzgrün was returned to C. A. Götz jr. The office and factory buildings have been extensively renovated, so that in the year 2000 the seat of the C. A. Götz jr. company could be re-established at its foundations. Since that time Klaus Götz, grandson of the founder Conrad August Götz jr., manages the company in his capacity as sole owner. Today many instruments once more originate in the local workshops and round off our supplies from the best international producers.
Our concept for success, which has accompanied us for 125 years, is the excellent cooperation with exclusive producers, dealers, excellent craftsment, musicians and demanding customers throughout the world. This fundamental principle will be continued in the future and extended over the coming decades.
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